Kunekune kommen ursprünglich aus Neuseeland und wurden bereits von den dort ansässigen Ureinwohnern, den Maori, gehalten. Übersetzt bedeutet Kunekune übrigens „fett und rund“ – was das Erscheinungsbild dieser Rasse ganz gut beschreibt.
Wahrscheinlich stammen sie ursprünglich aus dem asiatischen Raum und gelangten im frühen 19. Jhdt. auf die Insel. Sie wurden typischerweise bei und von den Maori gehalten und hatten dadurch eine enge Verbindung zum Menschen. Dadurch sind diese Schweine vom Verhalten her sehr freundliche und ruhige Tiere.
In den 70er Jahren wurden die letzten Kunekune von Engländern wiederentdeckt – gerade rechtzeitig, denn es gab nur noch etwa 50 reinrassige Tiere auf Neuseeland. Im Endeffekt konnten 18 Tiere gesichert werden und sie wurden für ein Zuchtprogramm nach Großbritannien verbracht. So gut wie alle heute lebenden Kunes gehen auf diese letzten Tiere zurück.
Charakteristisch ist nicht nur der ausgesprochen freundliche Charakter – auch der kurze Rüssel ist ein Rassemerkmal. Dadurch wühlen sie wenig bis überhaupt nicht und sind damit ideal für die Weidehaltung geeignet.